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ING Tagesgeld 2026: Zinsen (2,50 %) & Erfahrungen im Test
ING Tagesgeld 2026: Zinsen (2,50 %) & Erfahrungen im Test
Die ING (ehemals ING-DiBa) behauptet sich auch im Jahr 2026 als eine der führenden Direktbanken in Deutschland. Mit über 9 Millionen Kunden ist das – bankintern – als – Extra-Konto bezeichnete Produkt für viele Sparer der erste Berührungspunkt mit dem Thema Tagesgeld. In einem Marktumfeld, in dem die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins im Frühjahr 2026 bei stabilen 2,00 % hält, müssen Sparer genau hinschauen, um die besten Renditen zu erzielen. Während die Bank mit attraktiven Aktionsangeboten für Neukunden glänzt, stellt sich für Bestandskunden oft eine gewisse Ernüchterung ein. In diesem umfassenden Testbericht analysieren wir die aktuellen Konditionen, vergleichen sie mit modernen Alternativen wie Trade Republic und klären, für wen sich das ING Tagesgeld 2026 wirklich lohnt.
Die Finanzwelt hat sich seit den volatilen Jahren 2023 und 2024 beruhigt. Wir befinden uns in einer Phase der moderaten Zinsen, in der die Inflation weitgehend unter Kontrolle ist, aber die Realrendite nach Steuern für viele Sparer immer noch eine Herausforderung darstellt. Die ING positioniert sich hierbei nicht mehr als reiner Preisführer, sondern als stabiler Ankerpunkt für Privatanleger, die Sicherheit und digitale Exzellenz über den letzten Basispunkt an Zinsen stellen. Dennoch bleibt die Dynamik des Marktes hoch, und das Extra-Konto der ING fungiert oft als strategisches Instrument für kurzfristige Liquidität.
Die Konditionen 2026 im Überblick
- Zinsen für Neukunden: 2,50 % p.a. (garantiert für 4 Monate)
- Zinsen für Bestandskunden: 1,25 % p.a. (variabel)
- Maximalbetrag für Aktionszins: bis 250.000 €
- Einlagensicherung: 100.000 € (gesetzlich) + freiwilliger Sicherungsfonds (bis zu 3 Mio. €)
- Kosten: 0,00 € dauerhaft ohne Mindesteingang
- Verfügbarkeit: Täglich, ohne Kündigungsfrist
Zum Tagesgeld Vergleich 2026 »
Das Neukundenangebot: 2,50 % als strategisches Lockangebot
Im Frühjahr 2026 hat die ING ihre Zinspolitik an das stabilisierte Zinsniveau der EZB angepasst. Neukunden erhalten aktuell einen Aktionszins von 2,50 % p.a.. Dieser Zinssatz ist für die ersten vier Monate nach Kontoeröffnung fest garantiert. Damit liegt die ING rund 0,50 Prozentpunkte über dem EZB-Einlagensatz von 2,00 %, was ein klares Statement im Wettbewerb um neue Kundeneinlagen darstellt. In einer Zeit, in der die Kerninflation zwar sinkt, aber die Lebenshaltungskosten weiterhin ein Thema bleiben, ist jeder Zehntelprozentpunkt für den realen Vermögenserhalt entscheidend.
Die Strategie hinter diesem Angebot ist offensichtlich: Die ING nutzt das Tagesgeld als Marketinginstrument, um Kunden in ihr Ökosystem zu locken. Wer einmal ein Extra-Konto hat, ist statistisch gesehen viel eher geneigt, auch ein Girokonto zu eröffnen oder das ING Direkt-Depot für den ETF-Sparplan zu nutzen. Die 2,50 % sind somit eine Akquisitionsprämie, die über vier Monate gestreckt wird. Rechnerisch ergibt sich für einen Neukunden, der das Geld nach den vier Monaten sofort wieder abzieht, eine attraktive Rendite, die im aktuellen Marktumfeld von klassischen Filialbanken (die oft noch bei 0,5 % bis 1,0 % verharren) nicht annähernd erreicht wird.
Besonders positiv fällt auf, dass dieser Spitzenzins für Beträge bis zu 250.000 € gilt. Damit setzt sich die ING deutlich von vielen Mitbewerbern ab, die ihre Top-Zinsen oft schon bei 50.000 € oder 100.000 € deckeln. Für Anleger mit hoher Liquidität, die beispielsweise den Erlös aus einem Immobilienverkauf kurzfristig zwischenparken müssen oder eine Erbschaft sicher verwalten wollen, ist die ING somit eine der ersten Adressen. Es ist selten, dass eine Bank mit einer so hohen Kapitalschwelle für Aktionszinsen operiert, was die ING für die Zielgruppe der "Affluent Clients" besonders attraktiv macht.
Als Neukunde gilt bei der ING im Jahr 2026 traditionell, wer in den letzten sechs Monaten kein Extra-Konto geführt hat. Wer also vor längerer Zeit Kunde war und sein Konto konsequent aufgelöst hat, kann nach Ablauf der sechsmonatigen Sperrfrist erneut von der Aktion profitieren. Dies macht das ING Tagesgeld zu einem zentralen Baustein für das sogenannte – Tagesgeld-Hopping –. Es lohnt sich also, das Konto bei Nichtnutzung aktiv zu kündigen, um die Chance auf den Neukundenstatus in der Zukunft zu wahren.
Bestandskunden: Die Realität bei 1,25 %
Sobald die viermonatige Garantiezeit abgelaufen ist, fällt der Zinssatz auf den aktuellen Basiszins für Bestandskunden ab. Dieser wurde für das Jahr 2026 auf 1,25 % p.a. angehoben. Während dies eine Verbesserung gegenüber den Vorjahren darstellt, bleibt der Abstand zum Neukundenangebot mit 1,25 Prozentpunkten signifikant. Im Vergleich zur prognostizierten Inflationsrate von ca. 2,1 % für das Gesamtjahr 2026 bedeutet der Bestandskundenzins faktisch einen leichten Realwertverlust des angelegten Kapitals.
Warum hält die ING den Bestandskundenzins so vergleichsweise niedrig? Die Antwort liegt in der Trägheit der Masse. Ein Großteil der 9 Millionen Kunden nutzt das Extra-Konto als reinen Parkplatz für den Notgroschen und vergleicht nicht monatlich die Konditionen. Für die Bank ist dies hochprofitabel: Sie leiht sich das Geld der Bestandskunden für 1,25 % und legt es selbst bei der EZB zu 2,00 % (oder im Interbankenmarkt teurer) an. Diese Zinsmarge finanziert unter anderem den kostenlosen Service und die Weiterentwicklung der App.
Hier zeigt sich die Strategie der ING deutlich: Das Tagesgeld dient als – Einfallstor –. Die Bank möchte Kunden langfristig binden und in profitablere Produkte wie das Wertpapierdepot (Direkt-Depot) oder Baufinanzierungen überführen. Sparer, die ihr Geld nach der Aktionsphase einfach auf dem Extra-Konto liegen lassen, finanzieren durch die Zinsdifferenz indirekt die hohen Lockangebote für neue Kunden. Dies ist ein marktübliches Verhalten bei großen Universalbanken, sollte jedoch jedem Anleger bewusst sein, der eine maximale Rendite anstrebt. Wer passiv bleibt, zahlt im Grunde eine "Bequemlichkeitsgebühr" in Form entgangener Zinsen.
Der große Vergleich: ING (2,5 %) vs. Trade Republic (2,0 %)
Ein häufiger Vergleichspunkt im Jahr 2026 ist das Angebot des Neobrokers Trade Republic. Während die ING mit 2,5 % für 4 Monate wirbt, bietet Trade Republic einen Zinssatz, der sich strikt am EZB-Einlagensatz orientiert (aktuell 2,00 % p.a. dauerhaft). Welches Modell ist für wen besser? Hier spielt vor allem die Anlagedauer und die persönliche Präferenz für Zinseszins-Effekte eine Rolle. Trade Republic hat sich 2026 fest als Vollbank etabliert und ist nicht mehr nur ein Broker für riskante Wetten, sondern ein ernstzunehmender Konkurrent für das Sparkapital der Deutschen.
| Merkmal | ING (Extra-Konto) | Trade Republic |
|---|---|---|
| Aktionszins | 2,50 % (4 Monate) | 2,00 % (dauerhaft variabel) |
| Bestandszins | 1,25 % | 2,00 % |
| Zinsintervall | Jährlich (31.12.) | Monatlich |
| Einlagensicherung | DE (Gesetzlich + Freiwillig) | EU (Partnerbanken) |
| Maximalbetrag Zins | Bis 250.000 € (Aktion) | Bis 50.000 € (Standard) |
| Effektive Rendite (12 Mon.) | ~ 1,67 % | ~ 2,02 % (inkl. Zinseszins) |
Die detaillierte Beispielrechnung:
Nehmen wir an, Sie legen 20.000 € für genau ein Jahr an, ohne weitere Ein- oder Auszahlungen vorzunehmen:
- Bei der ING: In den ersten 4 Monaten erhalten Sie 2,50 % Zinsen (entspricht ca. 166,67 €). In den restlichen 8 Monaten fällt der Zins auf den Basiszins von 1,25 % (entspricht ca. 166,67 €). Da die Zinsen erst am Jahresende gutgeschrieben werden, gibt es keinen unterjährigen Zinseszins-Effekt. Gesamtbetrag nach 12 Monaten: 333,34 € Zinsen.
- Bei Trade Republic: Sie erhalten konstant 2,00 % Zinsen über das gesamte Jahr. Durch die monatliche Gutschrift profitieren Sie vom Zinseszins-Effekt. Gesamtbetrag nach 12 Monaten: ca. 404,00 € Zinsen.
Fazit des Vergleichs: Wer bereit ist, alle 4 Monate das Kapital abzuziehen und zum nächsten Aktionsanbieter zu wechseln, fährt mit der ING kurzfristig besser. Wer eine stressfreie – Set and Forget – Lösung sucht, ist bei Trade Republic oder einem Geldmarkt-ETF (wie dem DBX0AN) deutlich besser aufgehoben, da der langfristige Durchschnittszins dort höher liegt und die Zinsgutschrift häufiger erfolgt. Zudem punktet Trade Republic durch die monatliche Gutschrift, was psychologisch motivierend wirkt und mathematisch die Rendite glättet.
Sicherheit: Höchste Standards für deutsche Sparer
Ein entscheidender Grund für die anhaltende Beliebtheit der ING ist das umfassende Sicherheitsversprechen. Als eine der systemrelevanten Banken in Deutschland bietet sie ein Schutzniveau, das weit über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinausgeht. In Zeiten geopolitischer Unsicherheiten, die auch im Jahr 2026 die Märkte beeinflussen, ist dieser Aspekt für viele Sparer wichtiger als die reine Rendite. Die Sicherheit bei der ING ist dreistufig aufgebaut:
- Gesetzliche Einlagensicherung: Über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB) sind 100.000 € pro Person gesetzlich abgesichert. Dies ist der EU-weite Standard, der im Falle einer Bankpleite eine Rückzahlung innerhalb von sieben Arbeitstagen garantiert. Für Gemeinschaftskonten verdoppelt sich dieser Betrag auf 200.000 €.
- Freiwillige Einlagensicherung: Die ING ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. (BdB). Im Jahr 2026 sichert dieser Fonds Guthaben von bis zu 3 Millionen € pro Privatkunde ab. Dies macht das Extra-Konto zu einem der sichersten – Safe Havens – für große Vermögenswerte, die weit über das gesetzliche Minimum hinausgehen.
- Rating der Muttergesellschaft: Die ING Groep N.V. verfügt über erstklassige Kreditratings (z.B. A1 von Moody's oder A+ von S&P), was die Stabilität des gesamten Konzerns unterstreicht. In den Stresstests der EZB hat die ING in den letzten Jahren stets überdurchschnittlich gut abgeschnitten.
Für Anleger, die höchsten Wert auf das Rating des Instituts und den Standort Deutschland legen, ist die ING eine erstklassige Wahl. Im Vergleich zu Banken aus dem EU-Ausland (z.B. Malta, Litauen oder Italien), die oft mit höheren Zinsen locken, entfällt hier das länderspezifische Risiko. Zudem ist die steuerliche Handhabung bei der ING vollautomatisch: Die Abgeltungsteuer wird direkt einbehalten und an das deutsche Finanzamt abgeführt, sofern kein Freistellungsauftrag vorliegt. Dies erspart den mühsamen Weg über die Anlage KAP in der Einkommensteuererklärung.
Digitale Erfahrung: Die – Banking to go – App
Die ING hat sich längst von der klassischen Filialbank zur – Mobile-First – Bank gewandelt. Die Eröffnung des Extra-Kontos erfolgt im Jahr 2026 komplett digital und papierlos. Mittels VideoIdent oder dem innovativen eID-Verfahren des Personalausweises (NFC-Chip) ist das Konto oft innerhalb von weniger als 10 Minuten startklar und einsatzbereit. Dieser Prozess wurde 2025 nochmals optimiert, um Medienbrüche komplett zu vermeiden.
Die Banking to go App gilt in Fachkreisen und unter Nutzern als eine der intuitivsten und performantesten Anwendungen am Markt. Sie ist das Herzstück der Kundenbeziehung. Besonders hervorzuheben sind im Jahr 2026 folgende Funktionen:
- Sparziele: Nutzer können virtuelle Unterkonten für spezifische Ziele wie – Urlaub –, – Notgroschen – oder – neues Auto – anlegen. Dies hilft dabei, die Übersicht über die persönliche Finanzplanung zu behalten, ohne für jedes Ziel ein neues Konto eröffnen zu müssen.
- Echtzeit-Transfers: Zwischen dem ING Girokonto und dem Extra-Konto wird das Geld in Echtzeit verschoben. Wer also sein Gehalt bei der ING empfängt, kann überschüssige Liquidität sekundengenau verzinsen lassen. Dies maximiert die Zinstage.
- Push-Benachrichtigungen: Jede Kontobewegung wird sofort per Push-Nachricht gemeldet, was ein hohes Maß an Kontrolle und Sicherheit bietet. Unbefugte Abbuchungen würden sofort auffallen.
- Biometrischer Login: FaceID oder Fingerabdruck ermöglichen einen schnellen Zugriff, ohne auf Sicherheit zu verzichten. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) ist nahtlos integriert.
Ein kleiner Wermutstropfen bleibt jedoch das starre Zinsintervall. Während viele Neobanken und spezialisierte Tagesgeldbanken zur monatlichen oder quartalsweisen Zinszahlung übergegangen sind, hält die ING beharrlich an der jährlichen Gutschrift zum 31.12. fest. Dadurch verschenken Sparer einen Teil des Zinseszinseffekts. Wer 100.000 € anlegt, merkt diesen Unterschied von ca. 0,05 % Effektivrendite durchaus im Geldbeutel. Es bleibt unverständlich, warum die ING hier technisch nicht mit der Zeit geht, obwohl die App ansonsten marktführend ist.
Strategische Einordnung: Das Tagesgeld-Hopping
Da die Zinsdifferenz zwischen Neu- und Bestandskunden bei der ING 1,25 % beträgt, ist ein dauerhafter Verbleib auf dem Konto aus rein finanzieller Sicht nicht optimal. Professionelle Sparer nutzen die ING daher als eine strategische Station in einem Hopping-Zyklus. Das Vorgehen sieht dabei meist wie folgt aus:
- Kontoeröffnung: Man nutzt die 2,50 % für die vollen 4 Monate aus. Dies ist ideal für Gelder, die man sicher weiß, in naher Zukunft zu benötigen (z.B. Steuernachzahlung, Urlaub).
- Kapitaltransfer: Pünktlich nach Ablauf der 4 Monate erfolgt der Umzug des Kapitals zu einem Anbieter mit höherem Bestandskundenzins (wie Trade Republic oder C24) oder zu einem neuen Neukundenangebot einer anderen Bank (z.B. Consorsbank oder Comdirect).
- Sperrfrist abwarten: Nach einer Abwesenheit von mindestens 6 Monaten gilt man bei der ING wieder als Neukunde. Der Zyklus kann von vorne beginnen. Viele Sparer haben sich hierfür einfache Kalender-Reminder gesetzt.
Dieses Vorgehen ist dank moderner Technik heute mit minimalem Zeitaufwand verbunden. Da die Kontoführung bei der ING dauerhaft kostenlos ist, kann man das Konto theoretisch leer stehen lassen, wobei eine Kündigung und Neueröffnung oft sauberer für den Neukundenstatus ist. Wer diesen Aufwand scheut, sollte das Extra-Konto zumindest als Rücklage für den Notgroschen nutzen, wo Sicherheit wichtiger ist als das letzte Quäntchen Rendite. Ein Notgroschen von 3 Monatsgehältern ist bei der ING aufgrund der sofortigen Verfügbarkeit perfekt aufgehoben.
Zielgruppen-Analyse: Für wen ist das Extra-Konto ideal?
Nicht jeder Sparer hat die gleichen Bedürfnisse. Im Jahr 2026 lassen sich drei Hauptnutzergruppen für das ING Tagesgeld identifizieren:
- Der Sicherheits-orientierte Großanleger: Wer Summen jenseits der 100.000 € sicher parken will, findet bei der ING durch die freiwillige Einlagensicherung einen Schutzraum, den Neobroker oft nicht in diesem Maße bieten können. Hier ist das Vertrauen in die Marke "ING" die Rendite wert.
- Der Neukunden-Hopper: Aktive Anleger nutzen die 2,50 % als Core-Rendite für ein Drittel des Jahres. Sie schätzen die schnelle Kontoeröffnung und den reibungslosen Ablauf. Für sie ist die ING nur eine Station von vielen.
- Der ING-Ökosystem-Nutzer: Wer bereits sein Girokonto und sein Depot bei der ING hat, nutzt das Extra-Konto aus Bequemlichkeit. Die nahtlose Integration in die App und die Echtzeit-Überweisungen zwischen den Konten wiegen den etwas niedrigeren Bestandskundenzins auf. Hier zählt das "Alles-aus-einer-Hand"-Prinzip.
Vorteile des ING Tagesgelds
- Attraktiver Neukundenzins: 2,50 % p.a. liegen deutlich über dem aktuellen Marktdurchschnitt der klassischen Großbanken im Jahr 2026.
- Hohe Anlagesumme: Der Aktionszins gilt bis zu 250.000 €, was weit mehr ist als bei den meisten Konkurrenten, die oft schon bei 50k oder 100k kappen.
- Maximale Sicherheit: Kombination aus gesetzlicher und freiwilliger Einlagensicherung in Deutschland (bis zu 3 Mio. €). Ein Top-Rating der Muttergesellschaft sorgt für zusätzliches Vertrauen.
- Exzellente App: Die "Banking to go" App ist eine der nutzerfreundlichsten Lösungen auf dem Markt und wurde mehrfach ausgezeichnet.
- Keine Kosten: Dauerhaft kostenlose Kontoführung ohne Bedingungen oder Mindesteingang. Auch keine versteckten Gebühren für Auszüge.
- Steuerkomfort: Automatischer Abzug der Kirchensteuer und Abgeltungsteuer, einfacher Freistellungsauftrag per App.
Nachteile des ING Tagesgelds
- Kurze Garantiezeit: Der Top-Zins gilt nur für 4 Monate, danach folgt ein deutlicher Abfall auf das Bestandskundenniveau.
- Niedriger Bestandskundenzins: Mit 1,25 % p.a. liegt die Verzinsung im Jahr 2026 wahrscheinlich unterhalb der Inflationsrate, was zu einem Realwertverlust führt.
- Jährliche Zinszahlung: Kein monatlicher Zinseszinseffekt möglich, was die effektive Rendite im Vergleich zu Neobanken mindert.
- Nur für Neukunden: Bestandskunden müssen oft zusehen, wie neue Kunden deutlich bessere Konditionen erhalten, was die Loyalität strapaziert.
- Keine physischen Filialen: Als Direktbank bietet die ING keine persönliche Beratung vor Ort, was für manche Senioren ein Ausschlusskriterium bleibt.
Geldmarkt-ETFs: Die moderne Alternative zum ING Tagesgeld
Wer sich über den niedrigen Bestandskundenzins der ING ärgert, sollte im Jahr 2026 einen Blick auf Geldmarkt-ETFs werfen. Ein populäres Beispiel ist der Xtrackers II EUR Overnight Rate Swap UCITS ETF (DBX0AN). Dieser bildet den Euro Short-Term Rate (€STR) ab, welcher wiederum eng an den Einlagensatz der EZB gekoppelt ist. Da der EZB-Zins 2026 bei 2,0 % liegt, liefert dieser ETF eine Bruttorendite von fast exakt diesem Wert.
Vorteile von Geldmarkt-ETFs gegenüber der ING:
- Dauerhaft marktgerechte Zinsen: Man erhält immer nahezu den vollen EZB-Zinssatz (minus ca. 0,10 % Gebühren), ohne jemals wieder "Hopping" betreiben zu müssen.
- Tägliche Wertentwicklung: Der Zins wird quasi täglich dem Fondsvolumen gutgeschrieben, was einen perfekten Zinseszinseffekt ergibt.
- Keine Deckelung: Die Rendite gilt für unbegrenzte Beträge, nicht nur bis 250.000 €.
Nachteile: Es fallen Ordergebühren beim Broker an und die Einlage ist Sondervermögen (was zwar sehr sicher ist, aber nicht unter die klassische Einlagensicherung fällt). Für Nutzer, die ohnehin ein Direkt-Depot bei der ING führen, kann der Kauf eines solchen ETFs eine sinnvolle Ergänzung sein, wenn die Aktionsphase des Extra-Kontos abgelaufen ist. So bleibt das Geld im selben Haus, erzielt aber eine höhere Rendite als auf dem Extra-Konto für Bestandskunden.
Fazit: Gut zum Parken, nicht zum Bleiben
Das ING Tagesgeld bleibt auch im Jahr 2026 eine Empfehlung mit Sternchen – allerdings primär für die Dauer der Neukundenaktion. Die angebotenen 2,50 % p.a. sind in einem Marktumfeld mit einem EZB-Leitzins von 2,0 % ein faires und überdurchschnittliches Angebot. Wer höchste Sicherheit, eine deutsche IBAN und eine erstklassige App sucht, findet hier das ideale Produkt zum kurzfristigen Parken von Liquidität. Die ING ist eine Bank, der man vertraut, und dieses Vertrauen ist in unsicheren Zeiten ein hohes Gut.
Wer jedoch nach den vier Monaten nicht konsequent reagiert, verschenkt bares Geld. Die Rendite fällt dann auf ein Niveau (1,25 %), das nicht mehr mit der Inflation mithalten kann. Wir raten dazu, die 4 Monate voll auszuschöpfen und dann konsequent zu einem Anbieter mit höherem Bestandskundenzins (wie Trade Republic) oder einem Geldmarkt-ETF zu wechseln. Das ING Extra-Konto ist 2026 ein präzises Werkzeug für aktive Sparer, aber kein dauerhafter Ruheplatz für den langfristigen Vermögensaufbau. Wer jedoch die Bequemlichkeit schätzt und alles bei einer Bank haben möchte (Giro, Depot, Sparen), macht mit der ING aufgrund der exzellenten technischen Infrastruktur dennoch nichts falsch. Das Gesamtpaket aus Service, App-Stabilität und Sicherheit bleibt in Deutschland ungeschlagen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum ING Tagesgeld 2026
Wann gilt man bei der ING als Neukunde?
Sie gelten als Neukunde für das Extra-Konto, wenn Sie in den letzten 6 Monaten kein solches Konto bei der ING Deutschland geführt haben. Ein bestehendes Girokonto, ein Depot oder ein Rahmenkredit bei der ING steht dem Neukundenstatus für das Tagesgeld in der Regel nicht entgegen. Entscheidend ist allein die Führung des spezifischen Extra-Kontos. Wer also sein Girokonto dort behält, aber das Extra-Konto für ein halbes Jahr schließt, kann danach wieder als Neukunde gelten.
Wann werden die Zinsen bei der ING gutgeschrieben?
Die Zinsgutschrift erfolgt bei der ING traditionell jährlich zum 31.12. eines jeden Kalenderjahres. Bei einer Kontoschließung unter dem Jahr erfolgt die Abrechnung und Auszahlung der bis dahin aufgelaufenen Zinsen taggenau zum Zeitpunkt der Schließung auf das Referenzkonto. Sie verlieren also keine Zinsen durch eine unterjährige Kündigung.
Gibt es einen Mindestbetrag für die Eröffnung?
Nein, es gibt bei der ING keinen Mindestbetrag. Das Extra-Konto kann ab dem ersten Euro genutzt werden. Auch für den Erhalt des Aktionszinses von 2,50 % ist keine Mindesteinlage erforderlich, was das Konto auch für Kleinsparer attraktiv macht. Auch monatliche Sparraten sind per Dauerauftrag problemlos möglich.
Wie hoch ist die maximale Einlage für den 2,50 % Zins?
Der Aktionszins von 2,50 % gilt für Beträge bis zu einer Summe von 250.000 €. Beträge, die über diese Grenze hinausgehen, werden ab dem ersten Euro darüber mit dem jeweils gültigen Standard-Basiszins für Bestandskunden (aktuell 1,25 %) verzinst. Dies gilt pro Person; bei Gemeinschaftskonten bleibt die Grenze oft bei 250.000 € für den Aktionszins, was im Einzelfall geprüft werden sollte.
Wie sicher ist mein Geld bei der ING wirklich?
Die ING Deutschland gilt als eine der kapitalstärksten Banken Europas. Durch die doppelte Absicherung aus gesetzlicher Einlagensicherung (100.000 € pro Kunde) und dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) sind im Jahr 2026 Guthaben von bis zu 3 Millionen € pro Privatkunde rechtlich bzw. statutarisch abgesichert. Das Ausfallrisiko wird von Ratingagenturen als extrem gering eingestuft.
Kann ich das ING Tagesgeld auch für mein Kind eröffnen?
Ja, die ING bietet hierfür das – Extra-Konto Junior – an. Es wird auf den Namen des Kindes geführt, wobei die Erziehungsberechtigten die Verwaltung übernehmen. Die Konditionen entsprechen oft dem regulären Neukundenangebot. Es ist ein hervorragendes Instrument, um Geldgeschenke von Verwandten für die Ausbildung oder den Führerschein sicher und verzinst anzulegen.
Wie erfolgt die Versteuerung der Zinserträge?
Zinserträge unterliegen in Deutschland der Abgeltungsteuer von 25 % (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer). Die ING führt diese Steuern automatisch an das Finanzamt ab. Sie können jedoch online in der App einen Freistellungsauftrag (bis zu 1.000 € für Einzelpersonen / 2.000 € für zusammenveranlagte Ehegatten) hinterlegen, um die Zinsen steuerfrei zu erhalten. Eine Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung) kann ebenfalls eingereicht werden.
Kann ich das Extra-Konto als Gehaltskonto nutzen?
Nein, das Extra-Konto ist ein reines Anlagekonto (Tagesgeld). Zahlungen können nur über ein zuvor definiertes Referenzkonto (z.B. Ihr Girokonto bei einer beliebigen Bank) abgewickelt werden. Lastschriften, Barabhebungen oder direkte Überweisungen an Dritte sind vom Extra-Konto aus nicht möglich. Dies dient auch der Sicherheit, da das Geld nur auf Ihr eigenes Konto zurückfließen kann.
Ein Tagesgeldkonto ist eine Art von Bankkonto, auf dem das eingezahlte Geld täglich verfügbar ist und Zinsen auf das Guthaben gezahlt werden. Im Vergleich zu anderen Arten von Bankkonten hat ein Tagesgeldkonto einige besondere Merkmale:
- Flexibilität: Ein Tagesgeldkonto ist sehr flexibel, da man jederzeit auf das Geld zugreifen kann. Das bedeutet, dass man das Geld jederzeit abheben oder einzahlen kann, ohne sich Sorgen um Fristen oder Kündigungsfristen machen zu müssen.
- Zinssatz: Im Gegensatz zu Girokonten, auf denen in der Regel keine oder nur sehr geringe Zinsen gezahlt werden, bietet ein Tagesgeldkonto in der Regel einen höheren Zinssatz. Dieser Zinssatz ist variabel und kann je nach Marktsituation schwanken.
- Sicherheit: Tagesgeldkonten gelten als eine relativ sichere Anlageform, da sie durch die Einlagensicherung der Banken geschützt sind. Diese Einlagensicherung gewährleistet, dass das eingezahlte Geld bis zu einem bestimmten Betrag im Falle einer Bankenpleite abgesichert ist.
- Keine Mindesteinlage: Im Gegensatz zu anderen Anlageformen gibt es bei Tagesgeldkonten in der Regel keine Mindesteinlage. Das bedeutet, dass man auch mit kleineren Beträgen ein Tagesgeldkonto eröffnen kann.
- Transparenz: Die meisten Banken bieten Online-Zugriff auf Tagesgeldkonten und stellen regelmäßige Kontoauszüge zur Verfügung. Dadurch hat man eine bessere Übersicht über das Guthaben und die Zinserträge.
- Keine Laufzeit: Im Gegensatz zu Festgeldkonten gibt es bei Tagesgeldkonten keine feste Laufzeit. Das bedeutet, dass man das Geld jederzeit abheben oder auf ein anderes Konto überweisen kann.
Insgesamt bietet ein Tagesgeldkonto eine flexible und sichere Möglichkeit, Geld anzulegen und Zinsen zu erhalten. Allerdings sollte man beachten, dass die Zinssätze variabel sind und je nach Marktsituation schwanken können. Auch wenn es keine Mindesteinlage gibt, bieten einige Banken höhere Zinssätze für höhere Einlagen an.